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Angelköder

Angelköder kann man in zwei Arten einteilen: Naturköder und Kunstköder.

Angelköder

Naturköder sind Köder, die den Fischen eine gewohnte Beute bieten sollen. Dabei ist die Auswahl vielseitig. Bei Raubfischen werden nicht selten Köderfische verwendet, welche den natürlichen Beutefischen gleichen oder zumindest ähneln. Natürlich kann man auch erfolgreich sein, wenn man sehr auffällige Köder verwendet und den Räuber somit reizt. In Deutschland ist es nicht erlaubt lebende Köderfische zu verwenden. Man kann den toten Köderfischen allerdings durch entsprechende Köderführung, oder Mittel wie Auftriebsperlen, etwas lebendig wirken lassen. Gesetzlich ist auch vorgeschrieben, welche Köderfische man verwenden darf. Es ist zum Beispiel teilweise nicht erlaubt, an Gewässer A Köderfische zu holen und in Gewässer B zu verwenden. Das soll die Verbreitung von Krankheiten einschränken. Neben Köderfischen bilden Insekten wie z.B. Regenwürmer, Tauwürmer, Maden und Mückenlarven eine gute Erfolgsquote beim Angelansitz. Die meisten dieser Köder kann man im Angelladen kaufen.

 

Kunstköder haben keine eigenständige Bewegung, auch der Duft fehlt. Somit muss man dem künstlichen Angelköder durch die Köderführung Bewegung verliehen werden. Dabei imitiert man vorzugsweise ein verletztes oder krankes, und somit leicht zu fangendes, Beutetier. Hierbei läßt man Köder beim Einholen absinken und zieht mit angemmessen starken, ruckartigen Bewegungen der Rute den Köder nach oben. Wichtig ist hierbei, dass man die Schnur so gut wie möglich straff hält, um den Biss zu bemerken. Monofile Schnur hat gegenüber geflochtener Schnur den Nachteil, dass sie sehr viel Dehnung besitzt. Somit spürt man bei geflochtener Schnur den Biss nicht nur besser, sondern der Anhieb überträgt sich auch besser auf den Haken am Angelköder. Das ist gerade bei weiteren Auswürfen deutlich zu spüren und man hat weniger Fehlbisse. Die beliebtesten Kunstköder sind Spinner, Blinker, Wobbler, Gummifische,Twister, und Fliegen. Neben der Führung des Köders, ist Größe und Farbe sehr entscheidend für den Erfolg und sollte den Witterungsverhältnissen, den natürlichen Beutetieren und den Sichtverhältnissen angepasst werden. Mit Lockstoffen kann dem künstlichen Angelköder zusätzlich aufpeppen und mit Geruch versehen.

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Kategorie: Angeln