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elektrisch Räuchern

Wer schon mit Holzkohle- oder Holz- Befeuerung geräuchert hat kenn das Problem: Die Hitze lässt sich schwer steuern. Oft dauert es lange, die gewünschte Temperatur zu erlangen oder sie einigermaßen gleichbleibend konstant zu halten. Genug, um sich mal mit dem Thema elektrisch Räuchern zu befassen.

elektrisch Räuchern

Viele Räucheröfen oder Räucherschränke gibt es wahlweise mit zusätzlicher elektischer Heizspirale oder sie lassen sich entsprechend nachrüsten.

Die Spiralen werden im unteren Bereich eingehängt. Nach dem Gar-Vorgang wird das Räucherholz direkt auf der Heizspirale plaziert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wichtig für die Nachrüstung zum elektrisch Räuchern ist:

a: Hat der Ofen bereits eine Vorrichtung zur Aufnahme einer elektrischen Heizspirale?

b: Welche Abmessungen hat diese Vorrichtung? Die im Handel befindlichen Heizspiralen haben zum Teil unterschiedliche Größen.

c: Wie viel Leistung wird benötigt? Der Garraum der Räucherschränke ist unterschiedlich groß und es bedarf unterschiedlich viel Energie diese auf Temperatur zu halten.

elektrisch Räuchern

Tipps zum elektrisch Räuchern

Aus meiner Erfahrung ist es beim elektrischen Befeuern wichtiger als bei der Verwendung von Kohle die Garphase und die Räucherphase zu trennen.

Bei zu großer Hitze unter den Räucherspänen können diese sich entzünden oder sogar verpuffen. Man sollte deshalb zunächst das Räuchergut garen und erst danach mit Rauch versorgen. Bei den meisten Fischarten kann man feststellen ob diese gar sind, wenn sich die Rückenflosse problemlos herrausziehen läßt. Auch eine Prüfung der Festigkeit kann Rückschluß auf den Garpunkt geben.

In unseren Test wurde der folgende Räucherschrank in 1,1 m Höhe verwendet.

Dieser bietet auch für mehrere Fische genug Garraum und ist bereits mit passender elektrischer Heizspirale erhältlich. Hiermit kann man sehr gut elektrisch Räuchern.

Eine weitere Alternative zum elektrisch Räuchern wäre die Gas Heizung. Auch mit dieser läßt sich einfach und schnell die gewünschte Temperatur heizen. Als kleiner Nachteil muss hier immer ausreichend Gas verfügbar sein.

 

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Angelköder bauen

Wer sich Angelköder bauen möchte erhält hier Tipps und eine kleine Anleitung.

Als Beispiel zeigen wir euch, wie man sich Spinner (Kunstköder) selber bauen kann. Man sollte zunächst abwägen, ob man lieber fertige Spinner kauft. In manchen Fällen ist dies sogar günstiger, aber wenn man spezielle Köder fischen möchte, die ein besonderes Laufverhalten haben, bietet sich der Eigenbau an.

Viele Teile des Spinners kann man selber aus anderen Materialien selber herstellen, man sollte aber mindestens den Drilling (bzw. Haken) und den Spinnerblattaufhänger aus professioneller Herstellung verwenden.  Achse, Achskörper und Spinnerblatt kann man aus folgenden Ausweichmaterialien herstellen:

Achse:  verzinkter Draht in geeigneter Stärke (Durchmesser)

Achskörper: Olivenblei, Kugelblei, Wickelblei, Muttern oder andere ähnliche Körper

Spinnerblatt: Dosenblech, alte CD oder anderes formbares Material

Anleitung zum Angelköder bauen:

Spinner bauenDer Draht bildet die Achse und wird am unteren Ende mit einer Öse versehen, hier wird entweder der Drillingshaken (7) direkt befestigt oder ein Sprengring verwendet. Wer einen Sprengring nimmt kann den Drilling später besser austauschen. Nun werden beide Drahtenden zusammen durch den Achskörper (z.B. Olivenblei ) gesteckt. Dabei sollte das schwerere Ende des Körpers Richtung Drillingshaken zeigen.  Nun wird der Draht über dem Achskörper (5) befestigt, dass er bei einem Biss nicht durchrutschen kann. Ist das geschehen wird auf das übrig gebliebene Drahtende eine Perle (4) geschoben. Diese soll verhindern, dass sich der Spinnerblattaufhänger (2) am unteren Körper verklemmt. Auf die Perle wird  Spinnerblattaufhänger mit eingehängtem Spinnerblatt (3) geschoben. Abschließend wird die Spinner –Achse mit einer Einhänge-Öse (1) versehen. Hierzu empfiehlt es sich einen Bleistift zu verwenden, so bekommt man es wirklich rund.

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Tipp: Man kann mehrere Spinnerblätter verwenden, muss aber darauf achten, dass die oberen Teile nicht die Beweglichkeit des unteren Spinnerblattaufhängers beeinträchtigen. Dazu kann man den Draht über Spinnerblattaufhänger ggf. mit einer Wicklung weiterführen, und somit das runterrutschen der oberen Montage verhindern. Auf jeden Fall sollte man die Laufeigenschaft und die Spinnerblattbewegung in geeignetem Gewässer testen.

Weitere Informationen findet ihr im Artikel Angelköder.

Viel Erfolg und Petri Heil mit eurem individuellen Spinner!

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Angelköder

Angelköder kann man in zwei Arten einteilen: Naturköder und Kunstköder.

Angelköder

Naturköder sind Köder, die den Fischen eine gewohnte Beute bieten sollen. Dabei ist die Auswahl vielseitig. Bei Raubfischen werden nicht selten Köderfische verwendet, welche den natürlichen Beutefischen gleichen oder zumindest ähneln. Natürlich kann man auch erfolgreich sein, wenn man sehr auffällige Köder verwendet und den Räuber somit reizt. In Deutschland ist es nicht erlaubt lebende Köderfische zu verwenden. Man kann den toten Köderfischen allerdings durch entsprechende Köderführung, oder Mittel wie Auftriebsperlen, etwas lebendig wirken lassen. Gesetzlich ist auch vorgeschrieben, welche Köderfische man verwenden darf. Es ist zum Beispiel teilweise nicht erlaubt, an Gewässer A Köderfische zu holen und in Gewässer B zu verwenden. Das soll die Verbreitung von Krankheiten einschränken. Neben Köderfischen bilden Insekten wie z.B. Regenwürmer, Tauwürmer, Maden und Mückenlarven eine gute Erfolgsquote beim Angelansitz. Die meisten dieser Köder kann man im Angelladen kaufen.

 

Kunstköder haben keine eigenständige Bewegung, auch der Duft fehlt. Somit muss man dem künstlichen Angelköder durch die Köderführung Bewegung verliehen werden. Dabei imitiert man vorzugsweise ein verletztes oder krankes, und somit leicht zu fangendes, Beutetier. Hierbei läßt man Köder beim Einholen absinken und zieht mit angemmessen starken, ruckartigen Bewegungen der Rute den Köder nach oben. Wichtig ist hierbei, dass man die Schnur so gut wie möglich straff hält, um den Biss zu bemerken. Monofile Schnur hat gegenüber geflochtener Schnur den Nachteil, dass sie sehr viel Dehnung besitzt. Somit spürt man bei geflochtener Schnur den Biss nicht nur besser, sondern der Anhieb überträgt sich auch besser auf den Haken am Angelköder. Das ist gerade bei weiteren Auswürfen deutlich zu spüren und man hat weniger Fehlbisse. Die beliebtesten Kunstköder sind Spinner, Blinker, Wobbler, Gummifische,Twister, und Fliegen. Neben der Führung des Köders, ist Größe und Farbe sehr entscheidend für den Erfolg und sollte den Witterungsverhältnissen, den natürlichen Beutetieren und den Sichtverhältnissen angepasst werden. Mit Lockstoffen kann dem künstlichen Angelköder zusätzlich aufpeppen und mit Geruch versehen.

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Friedfische angeln

FriedfischeFriedfische angeln – Wer gerne viele Fische fängt ist meist bei der Friedfischangelei gut aufgehoben. Mit der richtigen Ausstattung lassen sich in kurzer Zeit viele schuppige Gesellen aufs Land befördern.

Angelberechtigungen zum Friedfische angeln können in Angelläden oder bei ansässigen Fischern erworben werden. Wer in Gewässern des DAV (Deutscher Anglerverein) angeln möchte muss Mitglied sein. Die Friedfischberechtigung ist in der Fischereiordnung der jeweiligen Bundesländer geregelt und gibt Art der Verwendeten Geräte und Köder vor. Beispielsweise ist die Anzahl der Angelruten, Anzahl der Haken pro Fanggerät oder sogar die Hakengröße festgelegt.

Des Weiteren muss man sich über die aktuellen Schonzeiten und Mindestmaße informieren.

Um die Fische anzulocken sollte man ausreichend Anfüttern. Dies kann man mit fertigen im Handel erhältlichen Futtersorten tun oder Das Futter (z.B. aus Brotresten) selber herstellen.

Für den Angelausflug benötigt man mindestens:

–          Angelrute (fertig montiert)

–          Lot (zum Feststellen der Gewässertiefe)

–          Unterfangkescher (für die kapitalen Brocken)

–          Fischbehälter für den Fang

–          Hakenlöser

–          Angelköder (Maden, Würmer, Mais, Teig … )

–          Ersatz Montage (hier bietet sich einen zweite Montage an)

–          Müllbeutel (um den Angelplatz sauber zu halten)

–          Angelmesser

–          Maßband oder Gliedermaßstab

–          Kaffee oder andere leckere Getränke

–          Evtl. Sitzmöglichkeit und Sonnenschutz

–          Angelberechtigung incl. Personalausweis

–          Bei DAV Gewässern wird mitunter noch ein Fangbuch vorgeschrieben.

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Fische räuchern

Barsche räuchern

Fische Räuchern ist keine Zauberkunst.

Mit ein wenig Übung lassen sich sehr schnell Erfolge erzielen.

Hier kurz einige Tipps dazu:

Fischarten: Hier eignen sich besonders fetthaltige Fische (wie z.B. Aal) besonders gut, da diese nicht so schnell trocken werden. Es ist aber generell möglich jede Art von Fisch, sogar Barsche zu räuchern.

Materialien: Ausgewählte Räucheröfen, Räucherschränke und Räucherzubehör findet ihr in unserem gut aufgeräumten Hobby-Bude Shop.

Holzarten: Bevorzugt Buche, Eiche, Erle, Wacholder oder Holz von Obstbäumen. Nadelhölzer haben zu viel Harz, diese rußen stark und der Fisch wird vom Geschmack etwas bitter. Eine strenge Note erzielt man ebenso durch geringe Verwendung von Rinde. Die beste Rauchentwicklung erzielt man mit Sägemehl oder kleinen Spänen.

Befeuerung: Kann per Holzkohle oder einer elektrischen Heizspirale erfolgen.

Empfohlene Vorgehensweise:

Der Fisch sollte mindestens 8 Stunden (je nach Größe der Fische) in einer Lake eingelegt werden. Diese kann man entweder fertig kaufen oder selber mit ausreichend Salz (auf 1 Liter Wasser ca. 100 g Salz) und Gewürzen anrühren. Zu beachten ist, dass die Fische komplett von der Flüssigkeit bedeckt sind. Man sollte also ein geeignetes Gefäß verwenden (z.B. Plastikschüssel).

Eine Stunde vor dem Räuchern werden die Fische zum Trocknen aufgehängt. Das minimiert das Tropfen in die Glut.

Nun wird der Räucherofen auf ca. 80 Grad vorgeheizt und der Fisch eingeschoben oder eingehängt. Um die Temperatur unter Kontrolle zu haben empfiehlt sich die Verwendung eines Thermometers. Der Fisch sollte je nach Größe ca. 60 Minuten bei dieser Temperatur im Ofen bleiben. Viele raten dazu die Temperatur beim Fische räuchern kurzzeitig auf über 100 Grad zu bringen um eventuelle Keime abzutöten. Während dieser Garzeit kann bereits mit etwas Räuchermehl gearbeitet werden, dass sorgt für das erste Raucharoma. Nach der Garzeit wird der Ofen auf geringerer Hitze betrieben und nach und nach Räuchermehl nachgefüllt. Sind die Fische goldbraun ist ausreichen Rauch an sie gekommen. Um zu prüfen ob Fische  gar sind, prüft man ob man die Rückenflosse sich mit samt der Gräten rausziehen lässt.

Das Bild dieses im oberen Teil des Artikels zeigt Forellen und Barsche nach dem Räuchern. Durch das Einlegen in eine Salzlake lassen hervorragend Barsche räuchern. Anders als beim Einsalzen verliert der Fisch nicht soviel Flüssigkeit, die ihm vom Salz entzogen werden würde. Selbst kleinere Zander, welche das Mindestmaß bis zu 15 cm überschreiten, schmecken geräuchert sehr lecker.

 

 

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Fische räuchern 2Heringe räuchern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Bilder zeigen Heringe beim trocknen und wie sie fertig im Räucherschrank warten. Da fetthaltige Fische sehr viel tropfen empfiehlt es sich die Tropfschale mit Alufolie zu überziehen. Das erleichtert das Säubern nach dem Fische räuchern.

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